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Weltcupsieg für Artho / Vogel

Die Sommerpause ist vorbei und jetzt geht es wieder Schlag auf Schlag weiter für das Radballteam des RMV Mosnang mit Rafael Artho und Björn Vogel.

Die 1. Station war Alsbach – Hähnlein in Deutschland zum 2. Einsatz in der Worldcup Serie 2026. Am 1. Einsatz spielten sie sich auf das Podest und verpassten den Tur niersieg nur knapp in Baj in Ungarn. Noch besser lief es in Hähnlein am 2. Einsatz.
Nach einer sehr starken Leistung über den ganzen Tag konnte der RMV Mosnang den Europameister Dornbirn im Final mit 5:4 besiegen und gewann so ihr 2. Worldcup Turnier.

Das Worldcup - Turnier in beim Radball Club Hähnlein war sehr stark besetzt. In der Mosliger Gruppe waren die tschechischen Meister mit Svitavka mit Jiri Hrdlicka und Roman Stanek und auch das Weltmeisterduo Dornbirn aus Österreich mit Markus und Patrick Schnetzer. Dazu Gastgeber Hähnlein mit Loris Conraht und Kevin Dieter, die natürlich topmotivert waren in dieser Topgruppe zusammen mit dem RMV Mosnang mit Rafael Artho und Björn Vogel. Auch in der Gruppe B ging es hochkarä tig zu. Sulz 2 aus Österreich mit Maximilan und Philipp Schwendinger war hier der Aussenseiter neben den französischen Meister aus Dorlisheim mit den Brüdern Mathias und Quentin Seyfried. Dazu Deutschland mit viel Power mit Stein mit Michael und Robert Mlady und Grosskoschen mit Tim und Eric Lehmann, die aktuellen Nummer 1 und 2.

Mosnang SUI – Svitavka CZE 7:1 ( Halbzeit 4:0 )
Spiel 1 des Tages des RMV Mosnang 1 mit Björn Vogel und Rafael war das Spiel gegen Svitavka aus Tschechien. Svitavka spielt keinen grossen Angriffsradball, sie sind extrem stark in der Defensive und wenn sie mal in Führung sind, dann machen sie jedem Gegner das Leben sehr schwer. Doch zu dieser Situation kam es nie in diesem Spiel. 2. Min 1:0 für den RMV Mosnang mit einem Freistoss durch Björn Vogel. In der 4. Minute blockiert Rafael Artho 2x einen Angriff der Franzosen und kontert sie gleich aus, Spielstand 3:0 für Mosnang. Nach einem weiteren Tor zum 4:0 mit einem direkt verwandelten Eckball durch Rafael Artho ging es in die Pause. Nach der Pause ein Aufbäumen der Franzosen mit dem 1. Treffer zum 1:4. Die Mosliger mit viel Ruhe zum 5:1, dann zum 6:2 und zum Schluss mit dem 7:2. Die ersten 3 sehr wichtigen Punkte waren im Trockenen,

Mosnang SUI – Hähnlein D 9:1 ( Halbzeit 5:0 )
Im 2. Spiel trafen Rafael Artho und Björn Vogel auf Gastgeber Hähnlein. In Juniorenzeiten traf man das Team Hähnlein auch schon auf dem Spielfeld. Meistens mit besserem Ende für die Schweizer. Auch dieses Mal gingen die Mosliger als Sieger vom Platz. In den ersten 2 Minuten spielten die Mosliger das Heimteam gleich an die Wand und führten bereits mit 3:0. So war das Spiel schon entschieden, Hähnlein kämpfte und versuchte zu reagieren, doch die Mosliger standen sattelfest. Zur Pause stand es 5:0 für den RMV Mosnang. Nach der Pause das gleiche Spiel, Hähnlein versuchte mit dem Heimzuschauern zu reagieren, doch mehr als der Ehrentreffer lag nicht mehr drin. Mosnang gewann so auch das 2. Spiel mit 9:1 und qualifizierte sich so bereits für die Halbfinals.

Mosnang SUI – Dornbirn AUT 4:7 ( Halbzeit 3:3 )
Mosnang mit Rafael Artho und Björn Vogel gegen Dornbirn mit Patrick Schnetzer und Markus Bröll aus Österreich. Die Altmeister gegen das Team der Zukunft würde man gerne aus Sicht der Mosliger sagen. Dornbirn spielt seit Jahren an der Weltspitze mit, Patrick Schnetzer mehrfacher Weltmeister mit 3 verschiedenen Partner, viele Titel und Medaillen hat er schon gewonnen, auch mit Markus Bröll. Patrick Schnetzer und Markus Bröll sind über 33 Jahren alt und gehören so zu den ältesten im Feld, aber ihre Klase ist nach wie vor sehr gross. Die beiden Teams kennen einander schon sehr gut, denn man spielt seit 8 Jahren immer wieder gegeneinander. Zu Beginn dieses Spiel ein leichtes Abtasten, dann die 3 Minute die es in sich hatte. Mosnang mit 2 Toren in der gleichen Minute, doch die Führung blieb nur bei einem Tor, denn auch Dornbirn gelang das 1. Tor. Dann weiter mit viel Energie auf beiden Seiten und auch Tore auf beiden Seiten. Zuerst das 3:1 der Mosliger, aber Dornbirn blieb dran und er zielte 2 Sekunde vor Schluss der 1. Hälfte das 3:3. Mosnang etwas enttäuscht nach starkem Spiel, nur mit Remis zur Pause. Nach der Pause hatte Dornbirn mehr vom Spiel und ging mit 4:3 in Führung, dann mit nach 2 weiteren Toren stand es 4:5 für Dornbirn. Die Mosliger kämpften um jeden Ball, aber ihnen ging die Energie langsam aus und so hatte Dornbirn das Spiel im Griff und feierte einen sicheren 7:4 Sieg.

Aus der Gruppe 1 qualifizierten sich Dornbirn und Mosnang für die Halbfinals. Aus der Gruppe 2 kamen die beiden Deutschen Teams Stein und Grosskoschen dazu. So kam es in den Halbfinals zu folgenden Partien:

Dornbirn AUT - Grosskoschen D 4:3
Stein D - Mosnang SUI 6:5

Stein die Nummer 1 in Deutschland gegen den RMV Mosnang. Dieses Spiel gab es bereits im Halbfinal in Baj in Ungarn am 1. Worldcup Turnier der Saison 2026. Damals gewann der RMV Mosnang im 4 Meter Schiessen und zog ins Final ein. Auch dieses Mal ein ganz enges Spiel. In der 1. Halbzeit war Mosnang das klar stärkere Team. Zum Start der 1. Halbzeit fielen gleich 3 Tore und Mosnang führte nach nur 2 Minuten mit 2:1. Bis zur Pause nur noch ein Tor zum 3:1 für Mosnang. In der 2. Halbzeit legte Stein los wie die Feuerwehr und konnte schnell ausgleichen. Dann wieder Mosnang mit 2 Toren durch Rafael Artho und schon stand es wieder 5:3. Stein gab nicht auf, verkürzte wieder, Mosnang erhöhte wieder zum 6:4. Stein nochmals in den letzten Minuten mit dem 5:6 und hoffte so noch auf den Ausgleich. Clever und mit etwas Glück rettete Mosnang den 6:5 Sieg über die Zeit. So zog der RMV Mosnang wieder ins Worldcup Final. Da Dornbirn im 1. Halbfinal Grosskoschen mit 4:3 bezwang, lautet der Final Dornbirn gegen Mosnang. Zum 2. Mal dieses Spiel an diesem Worldcup

Final Dornbirn – Mosnang 5:4 ( Halbzeit 3:2 )
So kam es im Final zum 2. Mal zum Spiel Mosnang gegen Dornbirn. Dornbirn mit viel Power zu Beginn dieses Spiel und so gingen sie verdient mit 2:0 in Führung in diesem Final. Mosnang aber wie gewohnt sehr kämpferisch unterwegs an diesem Turnier, gab nicht auf. So drehten sie das Spiel in diesem Final in den letzten beiden Minuten noch von 0:2 auf eine Mosliger Führung mit 3:2. Besonders sehenswert das 3:2 durch Björn Vogel mit dem letzten Schlag in der 1. Halbzeit. Damit hatte Dornbirn nicht gerechnet und so kamen sie wieder in die 2. Halbzeit mit viel Druck und schon nach dem 1. Angriff stand es 3:3 Remis. Wer jetzt gedacht hätte der Europameister würde das Spiel wieder drehen, sah sich getäuscht. Rafael Artho und Björn Vogel mit starken Paraden im Tor konterten die Dornbirn mit einem tollen Angriff gleich wieder aus und gingen wieder mit 4:3 in Führung. Es kam sogar noch besser, denn nach einem Traumpass von Björn Vogel musste Rafael Artho den Ball nur noch ins leere Tor schieben zum 5.3. Jetzt aber rollte einen Angriff um den anderen auf das Tor der Mosliger, denn die Zeit lief für den RMV Mosnang. Dornbirn verkürzte nochmals auf 4:5, mehr liessen Rafael Artho und Björn Vogel nicht mehr zu und gewann das Final mit 5:4 gegen Dornbirn. So gewann sie ihr 2. Worldcup Turnier nach dem 1. Sieg in Kobe Japan im 2024. Was für ein grosser Jubel im Mosliger Lager.

Fazit : Mosnang schlägt fast die ganze Weltspitze
In der Vorrunde im Worldcup Turnier in Hähnlein erspielte sich der RMV Mosnang mit einem 7:1 Sieg über den tschechische Meister Svitavka und dem 9:1 über Gastgeber Hähnlein 6 Punkte. Die Niederlage gegen Dornbirn aus Österreich mit 4:7 war ärgerlich, ändere aber nichts daran, dass Mosnang mit Dornbirn zusammen in den Halbfinal einzog.
Im Halbfinal gegen die Nummer 1 aus Deutschland Stein, gab es einen verdienten 6:5 Sieg und so zogen die Mosliger wieder in den Final des Worldcup Turnier ein. Finalgegner wieder Dornbirn aus Österreich. Gegen den Europameister hate man in der Vorrunde noch mit 4:7 verloren, dieses Mal siegte der RMV Mosnang verdient mit 5:4. So holten sie sich den 2. Worldcup Sieg nach Kobe in Japan 2024. Sie liessen alle hinter sich, den Europameister und Meister aus Österreich, den tschechischen Meister Svitavka, die Nummer 1 aus Deutschland. Die besten Teams aus dem besten Radball Ländern Deutschland, Tschechien und Österreich