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2. Platz an Weltcup für Artho / Vogel
Nach Deutschland, Österreich, Frankreich, Belgien, Japan und Tschechien ist mit Ungarn das 7. Land, in dem das Team zum Radball spielen war. Mit England, Austragungsort der Weltmeisterschaft 2026 soll dann das 8. Land im Herbst noch dazu kommen.
An diesem Worldcup waren Topteams aus 6 Ländern am Start. Aus Tschechien mit der Meister mit Zlin, aus Deutschland die neue Nummer 1 mit Stein und der Schweiz mit Altdorf 2 und auch mit Mosnang mit Rafael Artho und Björn Vogel, der aktuelle Tabellenführer der Nat. A. Wieder mit dabei das Team Sulz 2 mit den Brüdern Schwendinger nach einem Jahr Pause als Österreich 3 dazu auch noch Dorlisheim 2 aus Frankreich. Beide Teams könnten sich mit starken Leistungen auch in die Halbfinals spielen. Aussenseiter waren sicher die beiden Teams aus Ungarn mit Tatai und Baj.
Mosnang 1 – Sulz 2 ( AUT ) 2:1
Mosnang 1 – Tatai ( Ungarn ) 10:2
Mosnang 1 – Altdorf 2 ( SUI ) 5:0
Im 1. Spiel traf der RMV Mosnang gleich auf Sulz 2 aus Österreich. Keine leichte Aufgabe, denn die Österreicher können sehr stark spielen. Man war gespannt, wie sie nach einem Jahr Pause spielen würden. Es wurde das enge erwartete Spiel gegen die gleichaltrigen Vorarlberger. Die Mosliger aber besser im Spiel, hatten es auch sehr viel unter Kontrolle und so gewannen sie das Spiel am Schluss doch verdient mit 2:1.
Das 2. Spiel gegen Tatai aus Ungarn sollte kein grosses Hindernis sein, denn mit grosser Konzentration, musste man dieses Spiel einfach gewinnen. So war es denn auch, als Mosnang mit 3:0 in Führung lag, war das Spiel entschieden. 10:2 stand am Schluss auf der Anzeigetafel für den RMV Mosnang.
Schweizer Duell im 3. und letzten Vorrundenspiel gegen Altdorf 2. Doch leider wurde daraus nichts, denn die Innerschweizer durften nur noch zuschauen in der Vorrunde. Im 1. Spiel fing sich der Torhüter die direkte Rote Karte ein, was bedeutete, er ist die nächsten beiden Partien gegen Sulz 2 und Mosnang gesperrt. Da die Innerschweizer keinen Ersatzspieler mitgenommen hatten, konnten sie nur noch zuschauen.
3 Spiele 3 Siege, so zog der RMV Mosnang als Gruppensieger in die Halbfinals ein.
Halbfinals : Zlin gegen Sulz und Mosnang gegen Stein
Zlin ( CZE ) – Sulz ( AUT ) 6:2
Aus der Gruppe 2 hatten sich Mosnang mit Rafael Artho und Björn Vogel und Sulz aus Österreich qualifiziert für die Halbfinals. Aus der Gruppe 1 kam Stein aus Deutschland und Zlin aus Tschechien dazu. 4 starke Teams, man freute sich auf spannende Spiele und wurde nicht enttäuscht.
So kam es zu folgenden Partien Sulz gegen Zlin und Mosnang gegen Stein. Der 1. Halbfinal gewann Zlin noch klar mit 6:2 gegen Sulz und zog in den Final ein.
Mosnang – Stein ( D ) 5:4
Im 2. Spiel entschied erst der Schlusspfiff das Spiel endgültig, denn die beiden Teams lieferten sich ein tolles packendes Spiel, mit Vorteil auf beiden Seiten. Am Schluss gewann der Tabellenführer der Nat. A aus der Schweiz gegen den Tabellenführer der 1. Bundesliga aus Deutschland knapp aber auch verdient mit 5:4 und zog ebenfalls in den Final des Worldcup Turnier in Baj ein. Dies erst zum 2. Mal in ihrer Karriere, beim 1. Mal holte sie sich den Worldcup Sieg.
Final : Mosnang – Zlin ( CZE ) 2:2, 3:4 nach 4 Meter schiessen
Mosnang gegen Zlin, eine Partie mit viel Erinnerungen. Schon im 2017, also vor fast 10 Jahren trafen die beiden an der Junioren EM in Prag im Spiel um Bronze aufeinander ( Mosnang gewann das Spiel und die Bronzemedaille). Seither kennt man sich und spielte immer wieder gegeneinander an der U23 EM, IM Worldcup usw.
Die Freundschaft der 4 Spieler musste für ein Spiel wieder zur Seite gelegt werden und den Zuschauern wurde wie immer ein packendes Spiel geboten. Nach der regulären Spielzeit stand es 2:2 Unentschieden, eine Verlängerung brachte auch keine Entscheidung und so ging es ins 4 Meter Schiessen. Hier hatten die Tschechen mehr Glück und gewannen das 4 Meter Schiessen mit 2:1 gegen den RMV Mosnang. So gewann Zlin das Worldcup Turnier in Baj in Ungarn vor dem RMV Mosnang mit Rafael Artho und Björn Vogel, die auf den 2. Worldcup Sieg noch etwas warten müssen. Nächste Gelegenheit am 29. August in Hähnlein in Deutschland.


