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Ramona Forchini gewinnt Mediterranean Epic

Ramona Forchini vom Team jb BRUNEX Felt Factory hat mit einer eindrucksvollen Vorstellung in Oropesa del Mar die anspruchsvolle viertägige Etappenfahrt Mediterranean Epic gewonnen.

Nur am ersten Tag stand Ramona Forchini nicht zuoberst auf dem Podest. Da musste sie der Australierin Rebecca McConnell den Vortritt lassen. Was sie von Freitag bis Sonntag an der spanischen Mittelmeer-Küste zu bieten hatte, das war beeindruckend. Mit einem klaren Etappensieg übernahm sie das grüne Führungstrikot, verteidigte es am Samstag, als sie gemeinsam mit ihrer immer stärker werdenden Teamkollegin Lisi Osl (Staatsmeisterin Österreich) als Ausreisser-Duo das Ziel erreichte und erneut den Etappensieg feierte. Am Sonntag demonstrierte Forchini auf den letzten 48 Kilometern noch mal ihre Dominanz und feierte letztlich den Overall-Gesamtsieg. 

„Mein Fahrplan stimmt und es lief alles perfekt“, bilanzierte Forchini. „Das Material leistete bei diesen schwierigen Bedingungen saubere Arbeit, das Team war genial, die Organisation super und das Wetter hat auch gepasst“, erklärte die strahlende 24-Jährige. 

Erstes Kräftemessen im Cross-Country
Im Marathon hat Forchini ihre Stärke bereits bewiesen. Doch das Kräftemessen im Cross-Country Wettbewerb fürs 2019 stand noch aus. Direkt nach dem viertägigen Etappenrennen in Oropesa (Spanien) reiste sie gemeinsam mit dem Team für das Cross-Country Rennen nach Banyoles. 

Wenig erholt von den Strapazen an der Mittelmeerküste startete Forchini offensiv in das XCO Rennen. Das Tempo von den Spitzenfahrern wurde permanent hochgehalten. Nach einer kleineren Krise Forchini’s Mitte Rennen verlor sie einige Plätze, doch gegen Ende legte sie nochmals nach und belegte den doch sehenswerten 7. Rang hinter England, Deutschland, Frankreich, Dänemark, Slowenien und Italien. «Ja, klar wäre ich gerne auf dem Podium gestanden, aber ich darf mit diesem Rang mehr als zufrieden sein. Vor kurzem stand ich noch an einem knallharten viertägigen Etappenrennen, das darf ich nicht vergessen. So gesehen bin ich mit diesem Top Ten Resultat zufrieden. Nun gilt es gut zu erholen, weiter aufzubauen, damit dann meine Form am Weltcupstart im Mai passt.», so Ramona Forchini.