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Anekdoten zur Junioren EM

Die Junioren EM 2018 gehört der Vergangenheit an. Organisator, Teilnehmer und Gäste sind rundum zufrieden und dürfen auf einen sehr gelungenen Anlass zurückblicken. Für den RMV Mosnang hat sich der immense Aufwand gelohnt, wurde er doch von allen Seiten für das Gebotene mit Lob überhäuft.

Gugger Sofa

leerer Munzliteller

Blues Brothers Sandro Koller & Ueli Signer

Gregor Schnellmann mit Sohnemann

Vorbereitung Galadinner

Festwirte Philipp Schneider & Markus Schönenberger

UEC Geschäftsführer Enrico Della Casa

Ukrainische Sportler

Marianne Kern, Delegationsleiterin Schweiz

Brüheims Auffahrt an Auffahrt

Im Umfeld des Grossanlasses gab es auch allerlei Interessantes, Kurioses und Begebenheiten zum Schmunzeln und Staunen.

Sofa von den Guggern
Die guten Beziehungen des RMV Mosnang zu den anderen Dorfvereinen zahlte sich aus. Die UEC hatte plötzlich vor Ort den Wunsch, für die jeweiligen Leader in den Kunstradkategorien ein Sofa als Leader Lounge bereitzustellen. Die Guggemusig Moslig half aus und stellte die Couch aus ihrem Aufenthalts- und Proberaum zur Verfügung.

«Gemunzelt»
Im Presseraum waren vor allem bei den ausländischen Medienvertreter/innen die Munz-Schoggistengeli sehr beliebt. Gleich hampfelweise verschwanden sie in den Laptoptaschen und den Schleckmäulern. Na, sie waren ja auch gedacht zum Verzehr. Es war schon Usus im Medienraum, dass die Medienvertreter/innen nicht nur schreiben und Bilder bearbeiteten, sondern «munzelten» statt sich verpflegten.

Die Blues Brothers
Sandro Koller und Ueli Signer (re.) amteten während der EM als Speaker und moderierten auch die Eröffnungs- und Abschlussfeier. Es gelang ihnen immer wieder den Stimmungsfunken springen zu lassen und das Publikum bei guter Laune zu halten. Die «Blues Brothers» von Mosnang kommentierten fachkundig und fanden den Draht zum zahlreichen Publikum.

Gregor Schnellmann wird wieder Vater
Doppelt unter Spannung war OK-Präsident Gregor Schnellmann. Er war über eine Woche präsent in der Ifanghalle und packte an, wo es Hilfe brauchte. Im Hinterkopf war er in Gedanken zu Hause, denn er und seien Frau erwarten in diesen Tag Nachwuchs. So war auch Vizepräsident Pascal Schönenberger in den Startlöchern, um allenfalls sofort übernehmen zu können, wenn Gregor ab ins Spital müsste. Der Nachwuchs scheint aber ein RMVler zu sein, denn er liess auf sich warten und Gregor chrampfen. 

300 Galamenüs in der Sporthalle
Philipp Schneider und Markus Schönenberger, welche im OK für den Gastrobereich zuständig waren, stellten am Samstagabend für die 300 Gäste am Galaabend ein feines Menü zusammen. Es gab eine gemischte Salatvariation, Schweinskaree-Braten, Rosmarin Jus, Spätzli und Gemüse und dann eine Mosliger Dessertkreation vom Feinsten. Dazu Getränke nach Wunsch. Alles offeriert vom RMV Mosnang.  Zusammen mit den Helfern des RMV Mosnang wurden jeweils die 300 Teller im Geräteraum der Ifanghalle vorbereitet. Alle Gäste schätzten Service, Menü und die Gastfreundschaft. Noch bis 16.30 Uhr wurde in der Halle trainiert und eingespielt. Innerhalb von nur 2 Stunden wurde alles, samt Spiel- und Fahrboden, Boden ausgeräumt und die Halle festlich eigerichtet.

UEC und Hallenradsport
Die Vertreter der UEC, des europäischen Radsportverbandes vor Ort waren gerngesehene Gäste. Allerdings waren ausschliesslich die Kenner der Hallenradsportszene anwesend. Leider verpasste es der Präsident des UEC, Enrico Della Casa, auch nach acht Mailanfragen, ein kurzes Grusswort an die EM in Bazenheid zu verfassen. Der Hallenradsport und vor allem der Nachwuchs scheinen für die Herren auf der UEC-Chefetage völlig egal zu sein. Schade und sehr peinlich!

Für die Ukraine zu teuer
Nicht so feudal wie die meisten Teams, welche in den Hotels der Region übernachteten, hatte es die Delegation aus der Ukraine. Angereist in klapprigen Wohnmobils übernachteten sie auch in diesen Gefährten und bekochten sich auf Gaskochern selber. Das Essen, trotz sehr moderaten Preisen in Bazenheid, war für sie zu teuer. So genossen sie dann das Galadinner am Samstagabend, das vom Organisator offeriert wurde, umso mehr.

Keine Präsenz von Swiss Cycling
Auch Swiss Cycling glänzte an der Junioren-EM in Bazenheid, sowie mit einem Beitrag im Festführer und sogar auf der Homepage mit einer auch nur kleinen Vorschau durch grosse Abwesenheit. Nicht nur auf der Chefetage der UEC, sondern auch bei Swiss Cycling ist der Hallenradsport scheinbar absolute Nebensache. Dies obwohl es die Hallenradsportler sind, welche jährlich am meisten internationale Medaillen erkämpfen. Auch mit den Medaillen einer Randsportart liesse sich für den Verband ein dringend nötiges positives Image schaffen. Als einzige Vertreterin von Swyss Cycling war Marianne Kern als Delegationsleiterin des Schweizer Teams mit dabei, dafür umso sympathischer.

Livestream von Familie Brüheim
Gleich mit einem grossen Wohnmobil, einem Technikwagen und der gesamten Familie, inklusive Enkelkinder reisten die Brüheims aus Erfurt nach Bazenheid. Mit Liveübertragungen auf hallenradsport.tv übertrug Reinhard Brüheim sämtliche Wettkämpfe direkt und kommentierte sie auch gleich selber. Der riesengrosse Fan der Hallenradsportler reist an alle grösseren Events und überträgt und kommentiert immer live. Gekocht wurde für die ganze Familie im Bus, oder auch in der Küche der Ifanghalle, denn da waren die Pfannen grösser.